AEVO-Prüfung üben: Auswahl und Ausbildungsvertrag (Handlungsfeld 2)
- Handlungsfeld 2: Auswahl von Auszubildenden, AGG, Ausbildungsvertrag
- 10 Fragen
- 12 Minuten
Zehn Fragen von der Stellenanzeige bis zur Eintragung des Vertrags. Tipp: Frage dich bei jeder Bewerberfrage, ob sie wirklich mit den Anforderungen des Ausbildungsplatzes zu tun hat.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
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Frage 1
Welche Frage ist im Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz unzulässig?
Richtige Antwort: A
Die Frage nach Schwangerschaft oder Familienplanung benachteiligt wegen des Geschlechts und ist unzulässig; eine Bewerberin muss sie nicht wahrheitsgemäß beantworten. Die anderen Fragen betreffen Motivation und Eignung.
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Frage 2
Eine Stellenanzeige lautet: „Wir suchen einen jungen deutschen Auszubildenden zum Mechatroniker.“ Was ist daran problematisch?
Richtige Antwort: C
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Benachteiligungen unter anderem wegen Alters, ethnischer Herkunft und Geschlechts, auch schon in der Ausschreibung. Eine Ausbildung ist an kein Höchstalter gebunden.
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Frage 3
Ein 17-jähriger Bewerber erhält einen Ausbildungsplatz. Wer muss den Ausbildungsvertrag unterschreiben?
Richtige Antwort: B
Minderjährige brauchen für den Ausbildungsvertrag die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter, in der Regel der Eltern; deshalb unterschreiben sie mit. Die Kammer trägt den Vertrag nur ein.
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Frage 4
Welche Angabe gehört nicht zu den gesetzlichen Mindestangaben der Vertragsniederschrift nach § 11 BBiG?
Richtige Antwort: D
§ 11 BBiG verlangt unter anderem Angaben zu Probezeit, Vergütung, Urlaub, Ausbildungszeit und Kündigung. Wer an der Berufsschule unterrichtet, gehört nicht zum Vertrag zwischen Betrieb und Auszubildenden.
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Frage 5
Welche Klausel in einem Ausbildungsvertrag ist nichtig?
Richtige Antwort: D
Vertragsstrafen sind nach § 12 BBiG im Ausbildungsverhältnis nichtig. Drei Monate Probezeit liegen im erlaubten Rahmen von einem bis vier Monaten, ein elektronischer Ausbildungsnachweis ist zulässig.
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Frage 6
Wer beantragt nach Vertragsabschluss die Eintragung des Ausbildungsverhältnisses in das Verzeichnis der zuständigen Stelle?
Richtige Antwort: A
Nach § 36 BBiG muss der Ausbildende die Eintragung unverzüglich nach Vertragsabschluss bei der zuständigen Stelle beantragen und die Vertragsniederschrift beifügen. Die Eintragung ist später Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.
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Frage 7
Ein Betrieb möchte mit einer neuen Auszubildenden sechs Monate Probezeit vereinbaren. Ist das zulässig?
Richtige Antwort: B
§ 20 BBiG schreibt eine Probezeit von mindestens einem und höchstens vier Monaten vor. Eine längere Probezeit kann auch mit Zustimmung nicht wirksam vereinbart werden.
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Frage 8
Was ist ein Vorteil eines strukturierten Vorstellungsgesprächs mit vorher festgelegten Fragen?
Richtige Antwort: C
Wenn alle Bewerber dieselben Fragen bekommen, werden die Antworten vergleichbar und Beurteilungsfehler wie der erste Eindruck verlieren an Gewicht. Vorgeschrieben ist diese Form nicht.
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Frage 9
Womit sollte ein Betrieb das Auswahlverfahren für neue Auszubildende beginnen?
Richtige Antwort: B
Erst wenn klar ist, welche Fähigkeiten der Beruf verlangt, lassen sich Stellenanzeige, Tests und Gespräche gezielt gestalten. Ohne Anforderungsprofil fehlt der Maßstab für die Auswahl.
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Frage 10
Ein Unternehmen mit 150 Beschäftigten und Betriebsrat möchte drei Auszubildende einstellen. Was gilt für den Betriebsrat?
Richtige Antwort: C
In Unternehmen mit mehr als 20 wahlberechtigten Beschäftigten muss der Arbeitgeber den Betriebsrat nach § 99 BetrVG vor jeder Einstellung unterrichten und seine Zustimmung einholen; das gilt auch für Auszubildende.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.