AEVO-Prüfung üben: Ausbildungsmethoden und Lernziele
- Ausbildungsmethoden, Lernziele und Lernpsychologie
- 10 Fragen
- 12 Minuten
Zehn Fragen zu Methoden, mit denen du Inhalte vermittelst, und zu Lernzielen. Tipp: Ordne jede Methode danach ein, wie selbständig die Auszubildenden dabei arbeiten.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
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Frage 1
In welcher Reihenfolge laufen die Stufen der Vier-Stufen-Methode ab?
Richtige Antwort: C
Der Ausbilder bereitet Arbeitsplatz und Auszubildenden vor, zeigt und erklärt, lässt nachmachen und erklären und gibt dann Gelegenheit zum Üben. „Informieren, Planen, Entscheiden …“ gehört zur Leittextmethode.
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Frage 2
Für welche Lernziele eignet sich die Vier-Stufen-Methode besonders?
Richtige Antwort: B
Die Vier-Stufen-Methode ist eine Unterweisung durch Vormachen und Nachmachen; sie passt zu überschaubaren Fertigkeiten. Selbständiges Planen fördert sie wenig, dafür eignen sich Projekt- oder Leittextmethode.
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Frage 3
Die Leittextmethode orientiert sich an der vollständigen Handlung mit sechs Stufen. Welche Stufe folgt auf „Planen“?
Richtige Antwort: D
Die sechs Stufen sind: Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren, Bewerten. Beim Entscheiden bespricht der Auszubildende seinen Plan mit dem Ausbilder, bevor er ihn ausführt.
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Frage 4
Eine Gruppe von Auszubildenden plant über mehrere Wochen selbständig einen Messestand für den Betrieb, baut ihn auf und stellt das Ergebnis vor. Welche Methode ist das?
Richtige Antwort: A
Bei der Projektmethode bearbeiten Auszubildende eine umfassende, praxisnahe Aufgabe weitgehend selbständig von der Planung bis zum fertigen Ergebnis. Beim Lehrgespräch steuert der Ausbilder durch Fragen.
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Frage 5
Zwei Auszubildende üben ein Reklamationsgespräch: Eine spielt die verärgerte Kundin, die andere die Verkäuferin, eine dritte beobachtet und gibt Rückmeldung. Welche Methode wird eingesetzt?
Richtige Antwort: C
Im Rollenspiel übernehmen die Teilnehmenden Rollen und üben das Verhalten in einer typischen Situation. Ein Planspiel simuliert dagegen meist Entscheidungen eines Unternehmens über mehrere Runden.
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Frage 6
Eine Ausbilderin erarbeitet ein neues Thema, indem sie gezielt Fragen stellt und die Antworten der Auszubildenden Schritt für Schritt aufgreift. Wie heißt diese Methode?
Richtige Antwort: D
Beim Lehrgespräch entwickelt der Ausbilder den Inhalt im Dialog mit gezielten Fragen. Beim Vortrag hören die Auszubildenden nur zu, beim Brainstorming werden Ideen ohne Bewertung gesammelt.
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Frage 7
„Die Auszubildende kann einen Schraubendreher sicher und ohne Abrutschen führen.“ Zu welchem Lernzielbereich gehört dieses Ziel?
Richtige Antwort: A
Psychomotorische Lernziele betreffen Bewegungsabläufe und Handfertigkeiten. Kognitive Ziele betreffen Wissen und Denken, affektive Ziele Einstellungen und Werte.
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Frage 8
Welche Formulierung ist ein Feinlernziel?
Richtige Antwort: B
Ein Feinlernziel beschreibt ein beobachtbares Verhalten mit Bedingungen (ohne Hilfe, 10 Minuten) und einem Maßstab (fehlerfrei). „Verstehen“ und „kennen“ sind nicht direkt beobachtbar und deshalb zu grob.
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Frage 9
Ein Auszubildender beobachtet, wie eine erfahrene Kollegin aufgebrachte Kunden beruhigt, und übernimmt ihr Vorgehen. Welche Form des Lernens ist das?
Richtige Antwort: B
Beim Lernen am Modell (nach Bandura) wird Verhalten durch Beobachten einer Vorbildperson übernommen. Deshalb ist auch das eigene Verhalten der Ausbilder für Auszubildende ein Lernvorbild.
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Frage 10
Welche Folgerung ergibt sich aus der Vergessenskurve nach Ebbinghaus für die Ausbildung?
Richtige Antwort: D
Ebbinghaus zeigte, dass ein großer Teil des Gelernten kurz nach dem Lernen vergessen wird. Frühe und dann seltener werdende Wiederholungen halten das Wissen am wirksamsten fest.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.