Sachkundeprüfung § 34a üben: Waffenrecht und Umgang mit Waffen
- Begriffe des WaffG, Waffenschein, verbotene Waffen, Waffengebrauch
- 10 Fragen
- 13 Minuten
Zehn Fragen zu den Grundbegriffen des Waffengesetzes und zum Waffengebrauch im Wachdienst. Tipp: Unterscheide genau zwischen Besitz (Waffenbesitzkarte) und Führen (Waffenschein).
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Frage 1
Was bedeutet „Führen“ einer Waffe im Sinne des Waffengesetzes?
Richtige Antwort: C
Führen heißt, die Waffe außerhalb des eigenen geschützten Bereichs bei sich zu haben. Kaufen ist Erwerb, Aufbewahren zu Hause ist Besitz.
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Frage 2
Welche Erlaubnis braucht man, um eine scharfe Schusswaffe in der Öffentlichkeit zu führen?
Richtige Antwort: B
Die Waffenbesitzkarte erlaubt nur Erwerb und Besitz. Für das Führen ist der Waffenschein nötig, der nur bei besonderem Bedürfnis erteilt wird.
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Frage 3
Wozu berechtigt der kleine Waffenschein?
Richtige Antwort: A
Der kleine Waffenschein gilt nur für Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen mit PTB-Zeichen. Für scharfe Waffen ist der „große“ Waffenschein nötig.
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Frage 4
Wozu berechtigt die Waffenbesitzkarte?
Richtige Antwort: D
Die Waffenbesitzkarte erlaubt Erwerb und Besitz. Wer die Waffe in der Öffentlichkeit schussbereit bei sich haben will, braucht zusätzlich einen Waffenschein.
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Frage 5
Welcher Gegenstand ist nach dem Waffengesetz verboten?
Richtige Antwort: B
Schlagringe gehören zu den verbotenen Gegenständen nach Anlage 2 des Waffengesetzes. Taschenlampe und Trillerpfeife sind keine Waffen, Tierabwehrspray ist nicht verboten.
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Frage 6
Was gilt grundsätzlich bei öffentlichen Veranstaltungen wie Volksfesten, Sportveranstaltungen oder Märkten?
Richtige Antwort: C
§ 42 WaffG verbietet das Führen von Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen; der kleine Waffenschein ändert daran nichts. Das Verbot gilt für alle Waffen, nicht nur für Schusswaffen.
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Frage 7
Ab welchem Alter dürfen erlaubnispflichtige Waffen grundsätzlich erworben und besessen werden?
Richtige Antwort: D
Das Waffengesetz verlangt grundsätzlich die Volljährigkeit. Für einzelne Waffenarten gelten zusätzliche Anforderungen, die Grundregel ist aber 18 Jahre.
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Frage 8
Ein bewaffneter Sicherheitsmitarbeiter eines Geldtransportunternehmens wird angegriffen. Auf welcher Grundlage darf er die Schusswaffe gebrauchen?
Richtige Antwort: A
Private Sicherheitskräfte haben keine polizeilichen Zwangsbefugnisse. Der Schusswaffengebrauch ist nur in Notwehr oder Nothilfe gerechtfertigt und muss das letzte Mittel sein; auf Fliehende darf nicht geschossen werden.
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Frage 9
Wie müssen erlaubnispflichtige Schusswaffen aufbewahrt werden?
Richtige Antwort: B
Nach § 36 WaffG müssen Waffen so aufbewahrt werden, dass sie nicht abhandenkommen und Unbefugte sie nicht an sich nehmen können, in der Regel im zertifizierten Waffenschrank.
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Frage 10
Was ist eine Anscheinswaffe?
Richtige Antwort: D
Anscheinswaffen sehen echten Schusswaffen zum Verwechseln ähnlich, etwa eine realistisch gestaltete Spielzeugpistole. Ihr Führen in der Öffentlichkeit ist verboten, weil sie Panik und gefährliche Polizeieinsätze auslösen können.
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