Sachkundeprüfung § 34a üben: Gewerberecht und Bewachungsverordnung
- Erlaubnis nach § 34a GewO, Unterrichtung, Sachkunde, BewachV
- 10 Fragen
- 13 Minuten
Zehn Fragen zu § 34a GewO und zur Bewachungsverordnung. Tipp: Unterscheide genau, wann die Unterrichtung reicht und wann die Sachkundeprüfung vorgeschrieben ist.
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Frage 1
Wer braucht eine Erlaubnis nach § 34a GewO?
Richtige Antwort: B
Erlaubnispflichtig ist das Bewachungsgewerbe, also die gewerbsmäßige Bewachung für fremde Personen. Wer nur sein Eigentum schützt oder Sicherheitstechnik verkauft, bewacht nicht für andere.
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Frage 2
Was muss ein Bewachungsunternehmer unter anderem nachweisen, um die Erlaubnis nach § 34a GewO zu erhalten?
Richtige Antwort: D
Zu den Voraussetzungen gehören Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, die Sachkundeprüfung und der Nachweis einer Haftpflichtversicherung. Ein Waffenschein ist für die Erlaubnis nicht nötig.
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Frage 3
Welchen Nachweis über ihre Kenntnisse müssen Gewerbetreibende heute für die Erlaubnis nach § 34a GewO erbringen?
Richtige Antwort: C
Für Gewerbetreibende reicht die Unterrichtung nicht mehr aus, sie müssen die Sachkundeprüfung bestehen. Das Führungszeugnis dient der Prüfung der Zuverlässigkeit, ersetzt aber keinen Kenntnisnachweis.
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Frage 4
Für welche Tätigkeit braucht ein angestellter Sicherheitsmitarbeiter die Sachkundeprüfung und nicht nur die Unterrichtung?
Richtige Antwort: A
Die Sachkundeprüfung ist unter anderem für Türsteher an Diskotheken, Ladendetektive und Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum vorgeschrieben. Für die Objektbewachung ohne Publikumsverkehr reicht die Unterrichtung.
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Frage 5
Wie viele Unterrichtsstunden umfasst die Unterrichtung für Bewachungspersonal bei der IHK?
Richtige Antwort: D
Die Unterrichtung für Beschäftigte dauert 40 Unterrichtsstunden und endet ohne Prüfung. Die Sachkundeprüfung ist dagegen eine echte Prüfung mit schriftlichem und mündlichem Teil.
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Frage 6
Wozu dient das Bewacherregister?
Richtige Antwort: B
Im elektronischen Bewacherregister werden Unternehmen und Wachpersonen mit ihren Qualifikationen gespeichert, damit die Behörden Zuverlässigkeit und Nachweise schnell prüfen können. Es ist keine Bewertungsplattform.
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Frage 7
In welchem Fall gilt ein Antragsteller nach § 34a GewO in der Regel als unzuverlässig?
Richtige Antwort: A
Das Gesetz nennt unter anderem die Mitgliedschaft in einem verbotenen Verein oder einer verbotenen Partei und bestimmte Verurteilungen als Regelgründe. Fehlende Berufserfahrung oder ein Parkverstoß machen niemanden unzuverlässig.
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Frage 8
Was muss Bewachungspersonal während des Dienstes bei sich tragen?
Richtige Antwort: C
Die Bewachungsverordnung schreibt einen Dienstausweis vor, der auf Verlangen vorzuzeigen ist. Verträge und die Erlaubnisurkunde bleiben beim Unternehmen.
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Frage 9
Was gilt für die Dienstkleidung von Bewachungspersonal?
Richtige Antwort: D
Bürger sollen Sicherheitsmitarbeiter nicht für Amtsträger halten. Deshalb darf die Dienstkleidung keine Verwechslung mit Polizei oder Bundeswehr zulassen; Farbe und Schnitt legt das Unternehmen fest.
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Frage 10
Ein Logistikunternehmen lässt sein eigenes Lager nachts von einem fest angestellten Mitarbeiter kontrollieren. Braucht das Unternehmen dafür eine Erlaubnis nach § 34a GewO?
Richtige Antwort: A
§ 34a GewO erfasst nur die Bewachung für fremde Personen. Bei dieser Eigenbewachung schützt der Betrieb sein eigenes Eigentum. Uhrzeit und Bewaffnung ändern daran nichts.
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