Deutsch Klasse 10: Kommunikationsmodelle nach Schulz von Thun und Watzlawick (Übungstest)
- Kommunikationsmodelle
- 10 Fragen
- 12 Minuten
10 Fragen zu Modellen, mit denen man Gespräche und Missverständnisse untersucht. Tipp: Prüfe bei jeder Äußerung, was gesagt wird und was zwischen den Zeilen mitschwingt.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
- 0 richtig
- 0 falsch
- 0 leer
-
Frage 1
Welche vier Seiten einer Nachricht unterscheidet Friedemann Schulz von Thun?
Richtige Antwort: C
Nach dem Vier-Seiten-Modell (Kommunikationsquadrat) enthält jede Nachricht diese vier Botschaften zugleich. Sender, Empfänger und Kanal gehören zum technischen Sender-Empfänger-Modell.
-
Frage 2
Auf dem Beifahrersitz sagt Lina zu ihrem Vater: „Die Ampel ist grün.“
Welche Botschaft ist der Appell?
Richtige Antwort: B
Der Appell ist das, wozu der Sprecher den anderen bringen will. Die anderen Antworten sind der Sachinhalt, die Selbstoffenbarung und die Beziehungsseite.
-
Frage 3
Welche Seite einer Nachricht verrät etwas über die sprechende Person selbst?
Richtige Antwort: D
Mit jeder Äußerung zeigt man auch etwas von sich, etwa Gefühle oder Absichten. Die Beziehungsseite dagegen zeigt, wie man zum Gegenüber steht.
-
Frage 4
Welcher Satz ist ein Axiom von Paul Watzlawick?
Richtige Antwort: A
Das ist das erste und bekannteste von Watzlawicks fünf Axiomen. Die anderen Sätze sind Sprichwörter.
-
Frage 5
Was bedeutet der Satz „Man kann nicht nicht kommunizieren“?
Richtige Antwort: A
Wer schweigt, wegschaut oder sich abwendet, teilt damit trotzdem etwas mit, zum Beispiel Desinteresse. Jedes Verhalten in Gegenwart anderer wird gedeutet.
-
Frage 6
Nach Watzlawick hat jede Kommunikation einen Inhaltsaspekt und einen …
Richtige Antwort: D
Neben dem, was gesagt wird, zeigt jede Äußerung, wie die Gesprächspartner zueinander stehen. Laut Watzlawick bestimmt der Beziehungsaspekt, wie der Inhalt verstanden wird.
-
Frage 7
Was gehört zur paraverbalen Kommunikation?
Richtige Antwort: B
Paraverbal ist alles, was die Stimme beim Sprechen mitliefert: Tonfall, Tempo, Lautstärke, Pausen. Gestik und Mimik gehören zur nonverbalen Kommunikation.
-
Frage 8
Welches Beispiel ist nonverbale Kommunikation?
Richtige Antwort: C
Körperhaltung, Gestik und Mimik übermitteln Botschaften ohne Worte. Lautes Sprechen ist paraverbal, Gesagtes und Geschriebenes ist verbal.
-
Frage 9
Lehrerin: „Deine Hausaufgaben fehlen schon wieder.“
Schüler, beleidigt: „Sie haben ja immer etwas an mir auszusetzen!“Mit welchem „Ohr“ hat der Schüler vor allem gehört?
Richtige Antwort: B
Der Schüler bezieht die Aussage auf das Verhältnis zur Lehrerin und fühlt sich abgewertet. Mit dem Sachohr hätte er nur die Information gehört, dass die Hausaufgaben fehlen.
-
Frage 10
Welcher Satz ist eine Ich-Botschaft?
Richtige Antwort: A
Eine Ich-Botschaft beschreibt das eigene Gefühl und seinen Anlass, ohne den anderen anzugreifen. Du-Botschaften und Verallgemeinerungen wie „immer“ und „nie“ wirken als Vorwurf.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.