Einbürgerungstest Probetest 2 (33 Fragen)
- Probetest 2: alle Themenbereiche
- 33 Fragen
- 60 Minuten
Auch dieser Probetest hat 33 Fragen und 60 Minuten Zeit, bestanden ist er ab 17 richtigen Antworten. Die Fragen sind andere als in Probetest 1; im echten Test kommen 3 Fragen aus deinem Bundesland, hier sind alle allgemein.
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Frage 1
Von wem geht nach dem Grundgesetz alle Staatsgewalt aus?
Richtige Antwort: C
Artikel 20 sagt: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Das Volk übt sie vor allem in Wahlen aus und durch die Parlamente, Regierungen und Gerichte.
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Frage 2
Welches dieser Rechte ist ein Grundrecht im Grundgesetz?
Richtige Antwort: D
Die Glaubens- und Gewissensfreiheit steht in Artikel 4. Ein Recht auf ein Auto, eine kostenlose Wohnung oder einen Arbeitsplatz beim Staat enthält das Grundgesetz nicht.
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Frage 3
Wer beschließt den Haushalt des Bundes, also wofür der Bund sein Geld ausgibt?
Richtige Antwort: A
Die Bundesregierung legt einen Entwurf vor, beschlossen wird der Haushalt aber vom Bundestag als Gesetz. Das Haushaltsrecht ist eines der wichtigsten Rechte des Parlaments.
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Frage 4
Wozu kommt die Bundesversammlung zusammen?
Richtige Antwort: B
Die Bundesversammlung hat nur eine Aufgabe: Sie wählt den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin. Gesetze beschließen Bundestag und Bundesrat.
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Frage 5
Bei der Bundestagswahl wählen die Bürgerinnen und Bürger die Abgeordneten selbst, ohne Wahlleute dazwischen. Welcher Wahlgrundsatz ist das?
Richtige Antwort: D
„Unmittelbar“ bedeutet direkt: Deine Stimme entscheidet ohne Zwischenstufe über die Abgeordneten. In den USA wählen die Bürger den Präsidenten dagegen über Wahlleute.
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Frage 6
Was ist eine Fraktion im Bundestag?
Richtige Antwort: B
In einer Fraktion arbeiten Abgeordnete einer Partei oder gleichgesinnter Parteien zusammen. Fraktionen haben im Bundestag besondere Rechte, zum Beispiel Redezeit.
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Frage 7
Warum gibt es in Deutschland eine Gewaltenteilung?
Richtige Antwort: A
Wenn Gesetzgebung, Regierung und Gerichte getrennt sind, können sie sich gegenseitig kontrollieren. So soll Machtmissbrauch verhindert werden.
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Frage 8
Was bedeutet Föderalismus in Deutschland?
Richtige Antwort: C
Im Föderalismus haben Bund und Länder jeweils eigene Aufgaben, Parlamente und Regierungen. Die Länder sind zum Beispiel für Schulen und Polizei zuständig.
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Frage 9
Wer wählt den Landtag eines Bundeslandes?
Richtige Antwort: B
Den Landtag wählen die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Bundeslandes bei der Landtagswahl. Der Bundesrat ist ein Organ des Bundes und wählt keine Landesparlamente.
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Frage 10
Wer wählt in einem Flächenland den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin?
Richtige Antwort: A
Wie der Bundestag den Bundeskanzler wählt, so wählt der Landtag den Regierungschef des Landes. Eine Direktwahl durch das Volk gibt es auf Landesebene nicht.
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Frage 11
Welches Gericht ist für einen Streit zwischen einer Arbeitnehmerin und ihrem Arbeitgeber zuständig?
Richtige Antwort: D
Streit aus einem Arbeitsverhältnis, etwa um eine Kündigung oder um Lohn, klärt das Arbeitsgericht. Das Sozialgericht ist zum Beispiel für Streit mit der Krankenkasse oder Rentenversicherung zuständig.
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Frage 12
Wer entscheidet in Deutschland bei einer Straftat über Schuld und Strafe?
Richtige Antwort: C
Die Polizei ermittelt, die Staatsanwaltschaft klagt an, aber das Urteil spricht ein unabhängiges Gericht. Selbstjustiz durch Opfer ist nicht erlaubt.
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Frage 13
Herr Demir verliert seine Arbeitsstelle. Er hat vorher lange Beiträge gezahlt. Welche Versicherung unterstützt ihn jetzt mit Geld?
Richtige Antwort: A
Aus der Arbeitslosenversicherung bekommt man Arbeitslosengeld, wenn man vorher lange genug eingezahlt hat. Die Rentenversicherung zahlt dagegen im Alter.
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Frage 14
Warum ist eine freie Presse wichtig für die Demokratie?
Richtige Antwort: C
Freie Medien informieren die Bürger und decken Missstände auf. Nur gut informierte Menschen können bei Wahlen eine eigene Entscheidung treffen.
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Frage 15
Wie können Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in vielen Städten politisch mitwirken?
Richtige Antwort: D
Viele Städte haben einen Integrations- oder Ausländerbeirat, der die Interessen der Menschen mit ausländischem Pass vertritt. Außerdem dürfen alle zum Beispiel in Vereinen, Bürgerinitiativen oder Parteien mitarbeiten.
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Frage 16
In welcher Stadt hat das Europäische Parlament seinen offiziellen Sitz?
Richtige Antwort: B
Der offizielle Sitz des Europäischen Parlaments ist Straßburg in Frankreich, dort finden die meisten Plenarsitzungen statt. Ausschüsse tagen vor allem in Brüssel.
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Frage 17
Deutschland ist Mitglied der NATO. Was ist die NATO?
Richtige Antwort: A
Die NATO ist ein Bündnis von Staaten in Europa und Nordamerika, die sich gegenseitig verteidigen. Die Bundesrepublik ist seit 1955 Mitglied.
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Frage 18
1973 wurden beide deutschen Staaten Mitglied einer weltweiten Organisation, die den Frieden sichern soll. Welche war das?
Richtige Antwort: D
Die Bundesrepublik und die DDR wurden 1973 gemeinsam in die Vereinten Nationen (UNO) aufgenommen. NATO und Warschauer Pakt waren Militärbündnisse, in denen die beiden Staaten auf verschiedenen Seiten standen.
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Frage 19
Was geschah am 30. Januar 1933?
Richtige Antwort: B
Reichspräsident Hindenburg ernannte Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler. Damit begann die Errichtung der NS-Diktatur, die Weimarer Verfassung galt dagegen schon seit 1919.
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Frage 20
Was wurde bei der Wannseekonferenz im Januar 1942 in Berlin besprochen?
Richtige Antwort: C
Hohe Beamte aus NS-Ministerien und SS-Führer stimmten dort die Deportation und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden miteinander ab. Die Sektoren in Berlin entstanden erst nach dem Krieg 1945.
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Frage 21
Warum nannte man die Verfassung der Bundesrepublik 1949 „Grundgesetz“?
Richtige Antwort: B
Wegen der Teilung Deutschlands sollte das Grundgesetz nur eine Übergangslösung bis zur Wiedervereinigung sein. Nach 1990 blieb es als Verfassung für ganz Deutschland bestehen.
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Frage 22
Was durften die meisten Menschen in der DDR nicht?
Richtige Antwort: A
Reisen in den Westen waren für die meisten DDR-Bürger nicht erlaubt, Ausnahmen gab es etwa für Rentner. Ausbildung, Schule und Sport waren dagegen für alle möglich.
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Frage 23
Welcher Bundeskanzler war 1990 bei der Wiedervereinigung im Amt?
Richtige Antwort: C
Helmut Kohl war von 1982 bis 1998 Bundeskanzler und wird oft „Kanzler der Einheit“ genannt. Gerhard Schröder folgte ihm 1998.
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Frage 24
Welche Währung wurde 1948 in den westlichen Besatzungszonen eingeführt?
Richtige Antwort: D
Mit der Währungsreform im Juni 1948 löste die D-Mark im Westen die Reichsmark ab. Sie galt bis zur Einführung des Euro-Bargelds 2002.
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Frage 25
Was fand im März 1990 in der DDR zum ersten Mal statt?
Richtige Antwort: A
Am 18. März 1990 konnten die Menschen in der DDR das erste und einzige Mal frei ihr Parlament, die Volkskammer, wählen. Vorher standen die Ergebnisse durch die Einheitslisten praktisch fest.
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Frage 26
Wer kümmert sich nach dem Gesetz in einer Familie um Haushalt und Kinder?
Richtige Antwort: C
Das Gesetz schreibt keine Rollenverteilung vor: Ehepartner regeln die Haushaltsführung im gegenseitigen Einvernehmen. Für die Kinder sind beide Eltern gleichermaßen verantwortlich.
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Frage 27
In einer Schulklasse gibt es christliche, muslimische, jüdische und konfessionslose Kinder. Was gilt?
Richtige Antwort: D
Niemand darf wegen seines Glaubens oder weil er keinen Glauben hat benachteiligt werden. Die Teilnahme an Gottesdiensten ist immer freiwillig.
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Frage 28
Gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn?
Richtige Antwort: B
Seit dem 1. Januar 2015 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn für fast alle Beschäftigten in ganz Deutschland. Seine Höhe wird regelmäßig angepasst. Für Beamte gelten eigene Besoldungsregeln.
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Frage 29
Was ist das Abitur?
Richtige Antwort: C
Das Abitur ist der höchste Schulabschluss und berechtigt zum Studium an einer Universität oder Hochschule. Eine Lehre endet dagegen mit einer Abschlussprüfung vor der Kammer.
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Frage 30
Dein Nachbar feiert mit seiner Familie friedlich ein Fest seiner Religion, die nicht deine ist. Wie verhältst du dich im Sinne der Religionsfreiheit?
Richtige Antwort: A
Religionsfreiheit bedeutet auch, dass jeder seine Religion ausüben und ihre Feste feiern darf. Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen gehört zum Zusammenleben in Deutschland.
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Frage 31
Ab welchem Alter dürfen Kinder in Deutschland selbst entscheiden, welcher Religion sie angehören?
Richtige Antwort: D
Mit 14 Jahren sind Kinder religionsmündig und entscheiden selbst über ihr Bekenntnis. Ab 12 Jahren darf ein Kind nur nicht mehr gegen seinen Willen in ein anderes Bekenntnis gebracht werden.
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Frage 32
Gibt es in Deutschland eine Pflicht, an Wahlen teilzunehmen?
Richtige Antwort: B
In Deutschland gibt es keine Wahlpflicht. Wählen ist ein Recht, und wer nicht wählt, wird nicht bestraft.
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Frage 33
Eine Gruppe möchte unter freiem Himmel eine Demonstration veranstalten. Was muss sie in der Regel tun?
Richtige Antwort: A
Versammlungen unter freiem Himmel müssen in der Regel vorher bei der zuständigen Behörde angemeldet werden. Eine Genehmigung brauchen sie nicht, die Behörde kann aber Auflagen machen.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.