Abitur Biologie üben: Ökologie (Übungstest)
- Ökologie: Umweltfaktoren, Populationen und Stoffkreisläufe
- 10 Fragen
- 13 Minuten
10 Fragen zu Umweltfaktoren, Populationsdynamik und Stoffkreisläufen. Bei Diagrammaufgaben im Abitur hilft es, zuerst die Achsen zu lesen und erst dann die Kurven zu deuten.
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Frage 1
Welcher der folgenden Umweltfaktoren ist ein abiotischer Faktor?
Richtige Antwort: B
Abiotische Faktoren sind unbelebte Einflüsse wie Temperatur, Licht oder pH-Wert. Fressfeinde, Parasiten und Konkurrenten sind Lebewesen, also biotische Faktoren.
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Frage 2
Eine Fischart überlebt nur in Wasser zwischen 8 °C und 12 °C.
Wie bezeichnet man diese Art in Bezug auf die Temperatur?
Richtige Antwort: A
Stenök bzw. stenotherm heißt: enger Toleranzbereich für einen Faktor, hier die Temperatur. Eurytherme Arten ertragen große Temperaturschwankungen; euryhalin bezieht sich auf den Salzgehalt.
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Frage 3
Was versteht man in der Ökologie unter der ökologischen Nische einer Art?
Richtige Antwort: B
Die Nische beschreibt, wie eine Art ihre Umwelt nutzt (Nahrung, Temperaturbereich, Aktivitätszeit usw.), nicht einen Ort. Der Ort, an dem sie lebt, ist ihr Habitat.
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Frage 4
In einem Räuber-Beute-System schwanken die Populationsgrößen von Luchs und Schneehase periodisch.
Welche Aussage entspricht den Lotka-Volterra-Regeln?
Richtige Antwort: D
Erst wenn viel Beute vorhanden ist, vermehren sich die Räuber; ihre Kurve ist deshalb phasenverschoben nach hinten. Im Mittel sind Beutetiere zahlreicher als Räuber.
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Frage 5
Eine Population wächst logistisch und nähert sich der Kapazitätsgrenze K.
Bei welcher Populationsgröße ist die Wachstumsrate (Zuwachs pro Zeit) am größten?
Richtige Antwort: D
Im logistischen Modell ist der Zuwachs bei N = K/2 maximal (Wendepunkt der S-Kurve). Am Anfang fehlen Individuen, an der Kapazitätsgrenze fehlen Ressourcen; dort ist der Zuwachs null.
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Frage 6
Was besagt das Konkurrenzausschlussprinzip?
Richtige Antwort: A
Bei identischer Nische setzt sich langfristig die konkurrenzstärkere Art durch. Koexistenz ist möglich, wenn sich die Nischen unterscheiden, etwa durch andere Nahrung oder Jagdzeit.
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Frage 7
Die Produzenten eines Ökosystems speichern 10 000 kJ Energie. Pro Trophiestufe werden etwa 10 % weitergegeben.
Wie viel Energie steht ungefähr den Konsumenten 2. Ordnung zur Verfügung?
Richtige Antwort: C
Konsumenten 1. Ordnung erhalten etwa 1000 kJ, Konsumenten 2. Ordnung davon wieder 10 %, also etwa 100 kJ. 1000 kJ wäre schon die erste Konsumentenstufe.
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Frage 8
Welcher Prozess entzieht der Atmosphäre im Kohlenstoffkreislauf Kohlenstoffdioxid?
Richtige Antwort: C
Bei der Fotosynthese wird CO₂ zu Glucose aufgebaut. Zellatmung, Verbrennung und Zersetzung setzen dagegen CO₂ frei.
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Frage 9
Erbsen und Klee wachsen auch auf stickstoffarmen Böden gut.
Was ist der Grund dafür?
Richtige Antwort: B
Hülsenfrüchtler leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Rhizobien), die N₂ zu Ammonium reduzieren. Pflanzen selbst können den Luftstickstoff nicht nutzen.
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Frage 10
In einen See gelangen große Mengen Dünger. Es kommt zu einer Algenblüte, später sterben am Seegrund Fische.
Was ist die direkte Ursache für das Fischsterben am Grund?
Richtige Antwort: A
Die abgestorbenen Algen sinken ab und werden von aeroben Destruenten zersetzt, die dabei den Sauerstoff am Grund aufbrauchen (Eutrophierung). Der Dünger wirkt nicht direkt giftig, sondern über diese Kette.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.