Abitur Biologie üben: Immunbiologie (Übungstest)
- Immunbiologie: Abwehr, Antikörper und Impfung
- 10 Fragen
- 12 Minuten
10 Aufgaben zum Immunsystem des Menschen. Tipp: Ordne jede Zelle und jeden Vorgang zuerst der unspezifischen oder der spezifischen Abwehr zu.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
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Frage 1
Welcher Bestandteil gehört zur spezifischen (adaptiven) Immunabwehr?
Richtige Antwort: C
B-Lymphozyten erkennen mit ihren Rezeptoren ganz bestimmte Antigene, das ist spezifische Abwehr. Haut, Magensäure und Lysozym wirken gegen viele Erreger gleichermaßen und gehören zur unspezifischen Abwehr.
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Frage 2
Welche Zellen bilden und geben Antikörper in großen Mengen ins Blut ab?
Richtige Antwort: A
Aktivierte B-Lymphozyten differenzieren sich zu Plasmazellen, die Antikörper sezernieren. T-Helferzellen aktivieren B-Zellen über Botenstoffe, bilden aber selbst keine Antikörper.
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Frage 3
Wie viele Antigenbindungsstellen hat ein Antikörpermolekül vom Typ IgG?
Richtige Antwort: D
IgG ist Y-förmig aus zwei schweren und zwei leichten Ketten aufgebaut; an den beiden Armenden liegt je eine Bindungsstelle. Deshalb kann ein Antikörper zwei Antigene verbinden und Verklumpungen bilden. Vier ist die Zahl der Polypeptidketten.
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Frage 4
Eine Person ohne Tetanus-Impfschutz verletzt sich mit einem verschmutzten Gartengerät. Der Arzt spritzt Antikörper gegen das Tetanus-Toxin.
Um welche Maßnahme handelt es sich?
Richtige Antwort: B
Werden fertige Antikörper übertragen, ist das passive Immunisierung. Sie wirkt sofort, die Antikörper werden aber abgebaut und es entstehen keine Gedächtniszellen. Aktive Immunisierung (Impfung mit Antigen) braucht Zeit, schützt dafür lange.
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Frage 5
Welche Zellen werden vom HI-Virus vor allem befallen und zerstört?
Richtige Antwort: A
HIV bindet an den CD4-Rezeptor der T-Helferzellen. Weil diese Zellen die spezifische Abwehr steuern, bricht mit ihrem Verlust die Immunabwehr allmählich zusammen; deshalb führen sonst harmlose Infektionen bei AIDS zu schweren Erkrankungen.
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Frage 6
Warum verläuft eine zweite Infektion mit demselben Erreger oft so mild, dass man sie kaum bemerkt?
Richtige Antwort: D
Gedächtnis-B- und -T-Zellen erkennen das Antigen sofort wieder, die Sekundärantwort setzt schneller ein und bildet mehr Antikörper. Die Antikörpermenge aus der ersten Infektion sinkt dagegen mit der Zeit wieder ab.
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Frage 7
Was beschreibt das Prinzip der klonalen Selektion?
Richtige Antwort: B
Lymphozyten mit allen möglichen Rezeptoren existieren bereits vor der Infektion. Das Antigen „wählt“ die passenden aus, und nur diese bilden einen Klon. Eine nachträgliche Umformung des Rezeptors bis zur Passung ist nicht das Grundprinzip.
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Frage 8
Welche Aufgabe haben zytotoxische T-Zellen (T-Killerzellen)?
Richtige Antwort: C
T-Killerzellen erkennen Fremdpeptide, die infizierte Zellen auf MHC-I-Molekülen präsentieren, und lösen deren Zelltod aus. So werden Viren auch innerhalb von Zellen erfasst, wo Antikörper sie nicht erreichen.
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Frage 9
Welche Antikörper befinden sich im Blutplasma eines Menschen mit der Blutgruppe A?
Richtige Antwort: A
Menschen mit Blutgruppe A tragen das Antigen A auf ihren Erythrozyten und bilden Antikörper gegen das fremde Antigen B. Anti-A würde die eigenen Blutkörperchen verklumpen; Anti-A und Anti-B hat Blutgruppe 0.
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Frage 10
Warum helfen Antibiotika nicht gegen eine Erkältung, die durch Viren verursacht wird?
Richtige Antwort: D
Antibiotika hemmen bakterienspezifische Strukturen wie die Zellwandsynthese oder bakterielle Ribosomen. Viren vermehren sich mit dem Apparat der Wirtszelle und bieten diese Angriffspunkte nicht. Viren sind zudem viel kleiner als Bakterien.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.