Deutsch Klasse 5: Märchen, Fabeln und Sagen (Übungstest)
- Märchen, Fabeln und Sagen
- 15 Fragen
- 18 Minuten
Du lernst, Märchen, Fabeln und Sagen an ihren Merkmalen zu unterscheiden, und liest eine kurze Fabel. Tipp: Frag dich, wer handelt (Tiere, Zauberwesen, Helden) und ob ein echter Ort genannt wird.
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Dein Ergebnis
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Frage 1
Welche Beschreibung passt zu einem Märchen?
Richtige Antwort: C
Märchen spielen „irgendwann“ und „irgendwo“, enthalten Zauberwesen oder Zauberdinge und gehen gut aus. Tiere mit einer Lehre am Schluss sind typisch für Fabeln.
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Frage 2
Wer sind in Fabeln meistens die Hauptfiguren?
Richtige Antwort: A
In Fabeln sprechen Tiere und haben menschliche Eigenschaften, etwa der schlaue Fuchs. So zeigt die Fabel menschliches Verhalten. Feen und Hexen gehören eher ins Märchen.
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Frage 3
Was ist typisch für eine Sage?
Richtige Antwort: D
Sagen nennen oft echte Orte, Burgen oder Personen und wollen glaubwürdig wirken, auch wenn Übernatürliches vorkommt. „Es war einmal“ ist der typische Märchenanfang.
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Frage 4
Text 1: Der Pfau und der Spatz
Ein Pfau schritt über den Hof und schlug sein Rad. „Sieh mich an“, sagte er zu einem Spatz, „wie prächtig ich bin! Du dagegen bist grau und klein wie ein Stein am Weg.“ Der Spatz antwortete nur: „Jeder hat, was er braucht.“
Am Nachmittag zog ein Gewitter auf, und Hagel prasselte auf den Hof. Der Spatz huschte blitzschnell in die dichte Hecke. Der Pfau wollte ihm folgen, doch seine langen Federn verfingen sich in den Zweigen, und der Hagel traf ihn hart.
Welche Lehre passt am besten zu Text 1?
Richtige Antwort: B
Der Pfau verspottet den Spatz wegen seines Aussehens, doch gerade seine prächtigen Federn werden ihm zum Verhängnis. Die Lehre betrifft also Hochmut und Schönheit, nicht das Wetter.
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Frage 5
Zu Text 1 (siehe oben):
Welche menschliche Eigenschaft verkörpert der Pfau?
Richtige Antwort: C
Der Pfau bewundert sich selbst und macht sich über den Spatz lustig. Das ist Eitelkeit; bescheiden verhält sich der Spatz.
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Frage 6
Zu Text 1 (siehe oben):
Woran erkennst du, dass Text 1 eine Fabel ist?
Richtige Antwort: D
Sprechende Tiere mit menschlichen Eigenschaften und ein Ende, das eine Lehre zeigt, sind die Kennzeichen der Fabel. Eine Fee oder ein echter Ortsname kommt im Text nicht vor.
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Frage 7
Text 2: Ein Märchenanfang
Es war einmal ein armer Fischer, der lebte mit seinen drei Söhnen in einer Hütte am Meer. Eines Morgens zog der jüngste Sohn sein Netz ein und fand darin einen kleinen goldenen Schlüssel. „Wirf mich nicht zurück“, sagte der Schlüssel, „ich öffne dir das Tor zum Schloss hinter den sieben Bergen.“
Welches Märchenmerkmal findest du in Text 2?
Richtige Antwort: B
Der goldene Schlüssel kann sprechen, das ist ein typisches Zauberding im Märchen. Auch „Es war einmal“ und die Zahlen drei und sieben sind Märchenmerkmale; eine Jahreszahl oder echte Stadt fehlt dagegen.
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Frage 8
Welche Figur ist der Held einer bekannten deutschen Heldensage?
Richtige Antwort: A
Siegfried ist der Held der Nibelungensage, der unter anderem einen Drachen besiegt. Rotkäppchen, Rumpelstilzchen und Hänsel sind Märchenfiguren.
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Frage 9
Wer sammelte im 19. Jahrhundert viele Volksmärchen und gab sie als „Kinder- und Hausmärchen“ heraus?
Richtige Antwort: C
Die Brüder Grimm schrieben Märchen auf, die man sich mündlich erzählte, und veröffentlichten sie als „Kinder- und Hausmärchen“. Andersen erfand seine Märchen selbst, Äsop ist für Fabeln bekannt.
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Frage 10
Welcher Dichter aus dem antiken Griechenland gilt als berühmtester Fabeldichter?
Richtige Antwort: B
Auf Äsop gehen viele bekannte Fabeln zurück, die später immer wieder neu erzählt wurden. Homer schrieb Heldenepen, Platon war Philosoph, Archimedes Mathematiker.
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Frage 11
Was unterscheidet ein Kunstmärchen von einem Volksmärchen?
Richtige Antwort: A
Volksmärchen wurden lange mündlich weitergegeben, ihr Erfinder ist unbekannt. Ein Kunstmärchen hat ein bestimmter Autor geschrieben, Zauberei kann darin trotzdem vorkommen.
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Frage 12
In welcher Reihenfolge ist eine Fabel meistens aufgebaut?
Richtige Antwort: D
Zuerst treffen die Tiere aufeinander, dann streiten oder verhandeln sie, danach zeigt sich, wie es ausgeht. Die Lehre steht meist am Ende; manchmal wird sie auch vorangestellt.
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Frage 13
Wie enden Märchen meistens?
Richtige Antwort: C
Im Märchen gibt es klare Gegensätze von Gut und Böse, und am Ende siegt das Gute. Ein offenes Ende ist für Märchen untypisch.
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Frage 14
Ein Text erzählt, wie der Ritter Kuno von Falkenau im Jahr 1350 die Burg Falkenau vor einem Drachen gerettet haben soll. Bis heute zeigt man dort eine Höhle, in der der Drache gewohnt habe.
Um welche Textsorte handelt es sich?
Richtige Antwort: B
Ein bestimmter Ort, eine Jahreszahl und eine Person werden genannt, und eine Höhle soll die Geschichte beweisen. Das ist typisch für eine Sage, auch wenn ein Drache vorkommt.
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Frage 15
Mit welchem Satz enden viele Märchen der Brüder Grimm?
Richtige Antwort: A
Der Satz „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“ ist eine bekannte Schlussformel. Ein Satz über die Moral passt eher zur Fabel, ein Ortsname mit „seitdem“ zur Sage.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.