Deutschtest B1: Meinungen und Erfahrungsberichte lesen (Übungstest)
- B1: Erfahrungsberichte und Meinungen verstehen
- 10 Fragen
- 13 Minuten
Du liest kurze Aussagen von Personen und erkennst, was sie meinen oder erlebt haben. Tipp: Achte auf Wörter wie „aber“, „trotzdem“ und „inzwischen“; danach kommt oft die eigentliche Meinung.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
- 0 richtig
- 0 falsch
- 0 leer
-
Frage 1
Sabine: Am Anfang fand ich das Homeoffice toll, ich hatte keinen Arbeitsweg mehr. Inzwischen fehlt mir aber der Kontakt zu den Kollegen. Zwei Tage pro Woche im Büro wären für mich ideal.
Was wünscht sich Sabine?
Richtige Antwort: D
Sabine wünscht sich zwei Bürotage pro Woche, also eine Mischung. Den fehlenden Arbeitsweg fand sie gut, aber das ist nicht ihr Wunsch für die Zukunft.
-
Frage 2
Markus: Mein Auto habe ich vor einem Jahr verkauft. Einkaufen fahre ich mit dem Rad, und wenn ich etwas Großes transportieren muss, buche ich per App ein Carsharing-Auto. Teurer ist das für mich nicht geworden, eher im Gegenteil.
Was ist richtig?
Richtige Antwort: A
„Eher im Gegenteil“ heißt: Es ist für ihn eher billiger geworden. Auto fährt er noch, aber nur noch mit Carsharing.
-
Frage 3
Elif: Im Sprachkurs habe ich die Grammatik gut gelernt. Richtig sprechen konnte ich aber erst, als ich in einem Volleyballverein angefangen habe. Dort musste ich einfach reden, ob ich wollte oder nicht.
Was hat Elif beim Sprechen am meisten geholfen?
Richtige Antwort: C
Elif sagt, sie konnte „erst“ im Volleyballverein richtig sprechen. Im Kurs hat sie vor allem Grammatik gelernt.
-
Frage 4
Jonas: Die Apps habe ich nicht gelöscht, aber ich habe mir ein Zeitlimit von 30 Minuten pro Tag eingestellt. Seitdem schlafe ich besser und lese abends wieder Bücher.
Was hat Jonas geändert?
Richtige Antwort: B
Jonas hat ein Zeitlimit eingestellt, er nutzt die Apps also weniger. Gelöscht hat er sie ausdrücklich nicht.
-
Frage 5
Frau Krüger: Seit ich in Rente bin, helfe ich zweimal pro Woche bei der Tafel. Die Arbeit ist manchmal anstrengend, aber abends bin ich zufrieden. Geld bekomme ich dafür nicht, das brauche ich auch nicht.
Was stimmt?
Richtige Antwort: A
Frau Krüger bekommt kein Geld, sie arbeitet ehrenamtlich. Sie hilft nur zweimal pro Woche und ist schon in Rente.
-
Frage 6
Paul: Die Miete in der Stadt ist hoch, und nachts ist es oft laut. Trotzdem will ich nicht aufs Land ziehen. Hier habe ich alles in der Nähe: die Arbeit, meine Freunde, das Kino.
Wie denkt Paul über das Leben in der Stadt?
Richtige Antwort: B
Paul nennt Nachteile (Miete, Lärm), sagt aber „trotzdem“ will er bleiben. Ruhig und günstig ist die Stadt für ihn gerade nicht.
-
Frage 7
Leonie: Kleidung bestelle ich nicht mehr im Internet. Zu oft hat nichts gepasst, und das Zurückschicken hat mich genervt. Bücher und Technik kaufe ich aber weiterhin online.
Was kauft Leonie nicht mehr online?
Richtige Antwort: D
Leonie bestellt keine Kleidung mehr, weil sie oft nicht gepasst hat. Bücher und Technik kauft sie „weiterhin“, also immer noch, online.
-
Frage 8
Ahmet: In meiner neuen Firma beginnt die Besprechung genau um neun. Wer zwei Minuten zu spät kommt, wird schon komisch angeschaut. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Was ist richtig?
Richtige Antwort: C
Schon zwei Minuten Verspätung fallen negativ auf, also ist Pünktlichkeit wichtig. Ahmet musste sich „erst daran gewöhnen“, kannte es also nicht.
-
Frage 9
Sophie: Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich studieren soll. Deshalb habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kindergarten gemacht. Dort habe ich gemerkt, dass ich gern mit Kindern arbeite. Jetzt mache ich eine Ausbildung zur Erzieherin.
Warum hat Sophie das Freiwillige Soziale Jahr gemacht?
Richtige Antwort: B
„Deshalb“ bezieht sich auf den Satz davor: Sie wusste nicht, was sie studieren soll. Geld oder die Eltern werden nicht erwähnt.
-
Frage 10
Herr Wagner: Im Urlaub nehme ich gern meinen E-Reader mit, weil er so leicht ist. Zu Hause lese ich aber lieber richtige Bücher, ich mag einfach das Gefühl von Papier.
Wann liest Herr Wagner E-Books?
Richtige Antwort: C
Den E-Reader nimmt er in den Urlaub mit. Zu Hause liest er lieber gedruckte Bücher.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.