Abitur Geschichte üben: Weimarer Republik und Nationalsozialismus (Übungstest)
- Weimarer Republik und Nationalsozialismus
- 10 Fragen
- 13 Minuten
10 Fragen zur Geschichte Deutschlands von 1918 bis 1945, einem Pflichtthema im Geschichtsabitur fast aller Länder. Ordne Ereignisse immer in die Phasen Krisenjahre, „Goldene Zwanziger“, Auflösung der Republik und NS-Diktatur ein.
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Dein Ergebnis
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Frage 1
Was regelte Artikel 231 des Versailler Vertrags?
Richtige Antwort: A
Artikel 231, der sogenannte Kriegsschuldartikel, war die Grundlage der Reparationsforderungen und wurde in Deutschland als Demütigung empfunden. Die Heeresbegrenzung und die Gebietsabtretungen stehen in anderen Artikeln.
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Frage 2
Was behauptete die sogenannte Dolchstoßlegende nach dem Ersten Weltkrieg?
Richtige Antwort: D
Die Oberste Heeresleitung und rechte Kreise schoben die Verantwortung für die militärische Niederlage auf Sozialdemokraten und Revolutionäre. Die Legende belastete die junge Republik schwer.
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Frage 3
Welches Recht gab Artikel 48 der Weimarer Reichsverfassung dem Reichspräsidenten?
Richtige Antwort: A
Mit Artikel 48 konnte der Präsident bei Gefahr für die öffentliche Ordnung ohne Reichstag regieren lassen. Ab 1930 stützten sich die Präsidialkabinette fast nur noch darauf.
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Frage 4
Im Jahr 1923 besetzten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet, und die Reichsregierung rief zum passiven Widerstand auf.
Welche Folge hatte diese Krise vor allem?
Richtige Antwort: B
Die Regierung bezahlte die streikenden Arbeiter mit frisch gedrucktem Geld, die Inflation geriet völlig außer Kontrolle. Die Weltwirtschaftskrise begann erst 1929, und dem Völkerbund trat Deutschland erst 1926 bei.
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Frage 5
Wie kam Adolf Hitler am 30. Januar 1933 an die Regierung?
Richtige Antwort: C
Hitler wurde verfassungsgemäß von Hindenburg ernannt, nachdem konservative Kreise ihn „einrahmen“ wollten. Der Münchner Putschversuch von 1923 war gescheitert.
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Frage 6
Was erlaubte das Ermächtigungsgesetz vom März 1933 der Regierung?
Richtige Antwort: B
Mit dem Gesetz entmachtete sich der Reichstag selbst; die Gewaltenteilung war aufgehoben. Die SPD stimmte als einzige anwesende Fraktion dagegen, die KPD-Abgeordneten waren bereits verhaftet oder geflohen.
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Frage 7
Im Jahr 1935 wurden Gesetze verkündet, die Juden die Reichsbürgerschaft aberkannten und Ehen zwischen Juden und Nichtjuden verboten.
Wie werden diese Gesetze bezeichnet?
Richtige Antwort: D
Die Nürnberger Gesetze wurden auf dem Reichsparteitag in Nürnberg 1935 beschlossen und machten die rassistische Ausgrenzung zum Gesetz. Die Sozialistengesetze stammen aus der Bismarckzeit.
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Frage 8
Was geschah in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938?
Richtige Antwort: C
Bei den Novemberpogromen wurden Juden ermordet, Synagogen niedergebrannt und rund 30 000 jüdische Männer in Konzentrationslager verschleppt. Der 9. November ist in der deutschen Geschichte mehrfach bedeutsam; der Mauerfall war 1989.
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Frage 9
Welchem Zweck diente die Wannseekonferenz im Januar 1942?
Richtige Antwort: D
Hohe Beamte aus Ministerien, Partei und SS stimmten in Berlin-Wannsee die Deportation und Ermordung der europäischen Juden ab. Der Überfall auf die Sowjetunion hatte bereits im Juni 1941 begonnen.
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Frage 10
Was geschah am 20. Juli 1944?
Richtige Antwort: A
Das Attentat in der „Wolfsschanze“ und der anschließende Umsturzversuch scheiterten; viele Beteiligte wurden hingerichtet. Die Landung in der Normandie war am 6. Juni 1944, die Kapitulation im Mai 1945.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.