Abitur Geschichte üben: Deutsche Teilung und Wiedervereinigung (Übungstest)
- Deutschland 1945-1990: Teilung und Wiedervereinigung
- 10 Fragen
- 13 Minuten
10 Fragen zur Geschichte der beiden deutschen Staaten vom Kriegsende bis zur Einheit. Verknüpfe deutsche Ereignisse immer mit dem Ost-West-Konflikt, denn fast jede Wendung hatte dort ihre Ursache.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
- 0 richtig
- 0 falsch
- 0 leer
-
Frage 1
Welche Grundsätze für die Behandlung Deutschlands vereinbarten die Siegermächte 1945 in Potsdam?
Richtige Antwort: B
Die „vier D“ sollten verhindern, dass von Deutschland erneut ein Krieg ausgeht. Eigene Staaten und Armeen entstanden erst Jahre später im Kalten Krieg.
-
Frage 2
Im Juni 1948 wurde in den Westzonen die D-Mark eingeführt. Kurz darauf sperrte die Sowjetunion alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin.
Wie reagierten die Westmächte auf diese Blockade?
Richtige Antwort: B
Amerikanische und britische Flugzeuge brachten Lebensmittel und Kohle in die Stadt, bis die Sowjetunion die Blockade im Mai 1949 aufhob. Die Mauer baute erst 1961 die DDR.
-
Frage 3
Welche Reihenfolge der Staatsgründungen im Jahr 1949 ist richtig?
Richtige Antwort: D
Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 verkündet, die DDR entstand am 7. Oktober 1949. Die DDR verstand ihre Gründung als Antwort auf die Weststaatsgründung.
-
Frage 4
Was geschah am 17. Juni 1953 in der DDR?
Richtige Antwort: C
Streiks gegen höhere Normen weiteten sich zu politischen Forderungen nach freien Wahlen aus; die Sowjetunion schlug den Aufstand militärisch nieder. Der Mauerbau folgte 1961, der Wechsel an der SED-Spitze 1971.
-
Frage 5
Was war der Hauptgrund der DDR-Führung für den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961?
Richtige Antwort: A
Bis 1961 flohen Millionen Menschen, vor allem junge Fachkräfte, über die offene Sektorengrenze in Berlin. Offiziell sprach die DDR vom „antifaschistischen Schutzwall“, das war Propaganda.
-
Frage 6
Welches Ziel verfolgte Konrad Adenauer mit seiner Politik der Westintegration?
Richtige Antwort: A
Adenauer setzte auf Sicherheit und Souveränität durch den Westen: 1955 trat die Bundesrepublik der NATO bei, 1957 gehörte sie zu den Gründern der EWG. Eine Neutralität lehnte er ab.
-
Frage 7
Ab 1969 verfolgte Bundeskanzler Willy Brandt die Neue Ostpolitik unter dem Motto „Wandel durch Annäherung“.
Was gehörte zu dieser Politik?
Richtige Antwort: D
Brandt suchte Entspannung durch Verträge und Anerkennung der bestehenden Grenzen; sein Kniefall in Warschau 1970 wurde zum Symbol. Die Westbindung, also auch die NATO-Mitgliedschaft, blieb bestehen.
-
Frage 8
Im Herbst 1989 gingen in Leipzig jeden Montag Zehntausende Menschen auf die Straße.
Mit welchem Ruf wurden diese Demonstrationen bekannt?
Richtige Antwort: C
Mit „Wir sind das Volk!“ forderten die Montagsdemonstranten von der SED Mitbestimmung; später kam „Wir sind ein Volk!“ hinzu. „Ich bin ein Berliner“ sagte John F. Kennedy 1963 in West-Berlin.
-
Frage 9
Was löste am Abend des 9. November 1989 die Öffnung der Grenzübergänge in Berlin aus?
Richtige Antwort: C
Günter Schabowski gab die neue Regelung missverständlich als sofort gültig bekannt. Tausende strömten zu den Übergängen, und die Grenzer öffneten schließlich die Schlagbäume. Die Einheit kam erst fast ein Jahr später.
-
Frage 10
Welche Staaten schlossen 1990 den Zwei-plus-Vier-Vertrag?
Richtige Antwort: A
Die beiden deutschen Staaten und die vier Siegermächte regelten die äußeren Aspekte der Einheit; Deutschland erhielt die volle Souveränität. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik bei.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.