Biologie Klasse 9: Humangenetik – Stammbäume und Erbkrankheiten (Übungstest)
- Humangenetik: Stammbäume und Erbkrankheiten
- 10 Fragen
- 13 Minuten
Du rechnest Wahrscheinlichkeiten für Erbkrankheiten aus und bestimmst Erbgänge. Tipp: Zeichne dir für jede Aufgabe ein kleines Kreuzungsschema mit den Keimzellen beider Eltern.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
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Frage 1
Die Mutter hat Blutgruppe A (Genotyp A0), der Vater Blutgruppe B (Genotyp B0). Welche Blutgruppen können ihre Kinder haben?
Richtige Antwort: A
Die Mutter gibt A oder 0 weiter, der Vater B oder 0. Daraus entstehen AB, A0 (A), B0 (B) und 00 (0). Wer 0 vergisst, übersieht, dass beide Eltern das Allel 0 tragen.
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Frage 2
Ein Kind hat die Blutgruppe 0. Welche Aussage über seine Eltern ist sicher richtig?
Richtige Antwort: B
Blutgruppe 0 hat den Genotyp 00, ein Allel kommt von jedem Elternteil. Die Eltern können aber A0 oder B0 sein und selbst A oder B haben. Ein Elternteil mit AB hat gar kein 0.
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Frage 3
Die Rot-Grün-Sehschwäche wird X-chromosomal-rezessiv vererbt. Warum sind Männer viel häufiger betroffen als Frauen?
Richtige Antwort: D
Bei Männern (XY) gibt es kein zweites X, das ein gesundes Allel liefern könnte. Frauen sind nur betroffen, wenn beide X-Chromosomen das Allel tragen.
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Frage 4
Eine Frau ist Überträgerin (Konduktorin) der Bluterkrankheit, die X-chromosomal-rezessiv vererbt wird. Ihr Mann ist gesund. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sohn der beiden erkrankt?
Richtige Antwort: C
Ein Sohn erhält das Y vom Vater und eines der beiden X der Mutter. Mit 50 % ist es das X mit dem kranken Allel. 25 % gilt für alle Kinder zusammen, nicht für die Söhne.
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Frage 5
Zwei gesunde Eltern bekommen eine Tochter, die an einer Erbkrankheit leidet. Neue Mutationen werden ausgeschlossen. Was folgt daraus?
Richtige Antwort: A
Gesunde Eltern mit krankem Kind bedeutet rezessiv. X-chromosomal-rezessiv scheidet aus, weil die Tochter dann ein krankes X vom Vater hätte und der Vater krank wäre.
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Frage 6
Mukoviszidose wird autosomal-rezessiv vererbt. Beide Eltern sind gesund, aber mischerbig. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind erkrankt?
Richtige Antwort: C
Aa × Aa ergibt AA, Aa, Aa und aa. Nur aa ist krank, also eines von vier Feldern. 75 % ist die Wahrscheinlichkeit, gesund zu sein.
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Frage 7
Chorea Huntington wird autosomal-dominant vererbt. Ein Elternteil ist mischerbig erkrankt, der andere gesund. Wie groß ist das Risiko für ein Kind, die Krankheit zu erben?
Richtige Antwort: B
Hh × hh ergibt Hh und hh je zur Hälfte. Bei dominantem Erbgang erkrankt jeder Träger von H, also 50 % der Kinder.
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Frage 8
Wodurch wird beim Menschen das Geschlecht eines Kindes festgelegt?
Richtige Antwort: D
Jede Eizelle enthält ein X-Chromosom. Ob das Kind XX oder XY wird, hängt davon ab, ob das befruchtende Spermium ein X oder ein Y mitbringt.
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Frage 9
Ein Karyogramm zeigt 47 Chromosomen, die Geschlechtschromosomen sind XXY. Um welche Art von Mutation handelt es sich?
Richtige Antwort: D
Hier ist die Zahl der Chromosomen verändert, das ist eine Genommutation. Punkt- und Rasterschubmutationen betreffen nur einzelne Basen innerhalb eines Gens.
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Frage 10
Eineiige Zwillinge wachsen getrennt auf. Einer treibt viel Kraftsport und hat deutlich mehr Muskeln. Wie nennt man solche umweltbedingten Unterschiede?
Richtige Antwort: B
Eineiige Zwillinge haben dasselbe Erbgut, der Unterschied kommt also von der Umwelt. Solche Modifikationen werden nicht an die Kinder vererbt, Mutationen dagegen schon.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.