Geschichte Klasse 7: Reformation und Bauernkrieg (Übungstest)
- Reformation und Bauernkrieg
- 10 Fragen
- 12 Minuten
Du ordnest Ursachen, Personen und Folgen der Reformation und des Bauernkriegs ein. Tipp: Achte darauf, was die Bauern forderten und warum Luther sich gegen ihren Aufstand stellte.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
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Frage 1
Was erwarben Gläubige im Spätmittelalter, wenn sie einen Ablassbrief kauften?
Richtige Antwort: A
Die Kirche versprach mit dem Ablass, dass Strafen für Sünden verkürzt oder erlassen werden. Gerade gegen diesen Handel mit dem Seelenheil richtete sich Luthers Kritik.
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Frage 2
Wann und wo veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen?
Richtige Antwort: D
1517 machte Luther in Wittenberg seine Thesen gegen den Ablasshandel bekannt. Worms 1521 war der Reichstag, Augsburg 1555 der Religionsfrieden.
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Frage 3
Welche Überzeugung stand im Mittelpunkt von Luthers Lehre?
Richtige Antwort: C
Für Luther konnte sich niemand das Heil kaufen oder verdienen, es ist ein Geschenk Gottes, das man im Glauben annimmt. Maßstab war für ihn allein die Bibel.
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Frage 4
Was geschah auf dem Reichstag zu Worms 1521?
Richtige Antwort: B
Vor Kaiser Karl V. lehnte Luther den Widerruf seiner Schriften ab. Das Wormser Edikt erklärte ihn danach für vogelfrei. Der Kaiser blieb katholisch.
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Frage 5
Was tat Luther während seines Aufenthalts auf der Wartburg?
Richtige Antwort: D
Auf der Wartburg war Luther vor seinen Gegnern geschützt und übersetzte das Neue Testament aus dem Griechischen. So konnten viele Menschen die Bibel selbst lesen. Den Buchdruck hatte Gutenberg schon Jahrzehnte vorher entwickelt.
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Frage 6
Warum verbreiteten sich die Ideen der Reformation so schnell?
Richtige Antwort: A
Mit dem Buchdruck nach Gutenberg wurden Flugblätter und Schriften billig und schnell vervielfältigt. Der Papst bekämpfte Luthers Lehre, statt sie zu verbreiten.
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Frage 7
1525 fassten aufständische Bauern in Memmingen ihre Forderungen in den Zwölf Artikeln zusammen. Welche Forderung gehörte dazu?
Richtige Antwort: B
Die Bauern beriefen sich auf die Bibel und verlangten unter anderem das Ende der Leibeigenschaft, weniger Abgaben und die freie Wahl des Pfarrers.
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Frage 8
Wie verhielt sich Luther, als der Bauernaufstand gewaltsam wurde?
Richtige Antwort: C
Luther hatte zunächst zur Mäßigung gemahnt, schrieb dann aber scharf gegen die aufständischen Bauern und stellte sich auf die Seite der Obrigkeit. Viele Bauern fühlten sich von ihm verraten.
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Frage 9
Welcher Theologe unterstützte die aufständischen Bauern und wurde 1525 nach der Schlacht bei Frankenhausen hingerichtet?
Richtige Antwort: D
Thomas Müntzer predigte einen radikalen Umsturz und kämpfte an der Seite der Bauern. Melanchthon war Luthers enger Mitarbeiter, Tetzel ein bekannter Ablassprediger.
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Frage 10
Was wurde im Augsburger Religionsfrieden von 1555 festgelegt?
Richtige Antwort: A
Nach dem Grundsatz „Wessen Gebiet, dessen Religion“ entschied der Fürst, ob sein Land katholisch oder lutherisch war. Freie Religionswahl für jeden Einzelnen gab es noch nicht.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.