Biologie Klasse 7: Ökosystem Wald (Übungstest)
- Ökosystem Wald
- 15 Fragen
- 18 Minuten
Du untersuchst den Aufbau des Waldes, die Beziehungen zwischen seinen Lebewesen und die Kreisläufe der Stoffe. Tipp: Frage dich bei jedem Lebewesen, wovon es sich ernährt und wer es frisst.
Tippe auf eine Antwort, um sie zu markieren. Du kannst sie ändern oder dieselbe Antwort noch einmal antippen, um die Frage leer zu lassen. Wenn du den Test beendest, siehst du die richtigen Antworten und Erklärungen.Tippe auf eine Antwort; tippst du sie noch einmal an, bleibt die Frage leer.
Dein Ergebnis
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Frage 1
Ein Mischwald ist in Stockwerke gegliedert. In welcher Reihenfolge folgen sie von unten nach oben?
Richtige Antwort: B
Ganz unten wachsen Moose und Pilze, darüber Kräuter, Gräser und Farne, dann Sträucher wie Hasel und Holunder und ganz oben die Kronen der Bäume.
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Frage 2
Buschwindröschen blühen im Laubwald schon im März und April. Warum ist diese frühe Blütezeit für sie günstig?
Richtige Antwort: D
Solange die Bäume noch kahl sind, fällt viel Licht auf den Waldboden. Frühblüher nutzen diese Zeit und speichern Nährstoffe in Erdsprossen, Zwiebeln oder Knollen für das nächste Jahr.
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Frage 3
Welche Rolle haben die Bäume im Nahrungsnetz des Waldes?
Richtige Antwort: A
Bäume stellen durch Fotosynthese aus Kohlenstoffdioxid und Wasser energiereiche Stoffe her. Als Produzenten bilden sie die Nahrungsgrundlage für alle anderen Lebewesen im Wald.
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Frage 4
Welche Lebewesen bauen abgestorbene Blätter und Tiere am Ende wieder zu Mineralstoffen ab?
Richtige Antwort: C
Bakterien und Pilze sind die eigentlichen Mineralisierer. Bodentiere wie Regenwürmer zerkleinern das Laub vorher, doch erst Bakterien und Pilze machen daraus Mineralstoffe, die Pflanzen wieder aufnehmen.
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Frage 5
Eiche → Raupe des Eichenwicklers → Kohlmeise → Sperber
Welches Lebewesen ist in dieser Nahrungskette ein Konsument zweiter Ordnung?
Richtige Antwort: B
Die Raupe frisst die Pflanze und ist Konsument erster Ordnung. Die Kohlmeise frisst die Raupe und ist damit Konsument zweiter Ordnung. Der Sperber steht als Konsument dritter Ordnung am Ende.
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Frage 6
Welche Wortgleichung beschreibt die Fotosynthese richtig?
Richtige Antwort: D
Mit Lichtenergie bauen Pflanzen aus Kohlenstoffdioxid und Wasser Traubenzucker auf, Sauerstoff entsteht dabei. Die umgekehrte Gleichung beschreibt die Zellatmung.
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Frage 7
Viele Waldpilze umspinnen mit ihren Fäden die Wurzeln von Bäumen. Was trifft auf diese Mykorrhiza zu?
Richtige Antwort: A
Die Mykorrhiza ist eine Symbiose, bei der beide Partner Vorteile haben. Die feinen Pilzfäden vergrößern die Aufnahmefläche der Wurzeln, und der Baum versorgt den Pilz mit Zucker aus der Fotosynthese.
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Frage 8
Welcher Nadelbaum wirft im Herbst seine Nadeln ab?
Richtige Antwort: C
Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum, der im Herbst alle Nadeln verliert. Fichte, Tanne und Kiefer behalten ihre Nadeln mehrere Jahre.
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Frage 9
Warum werfen Laubbäume wie die Buche im Herbst ihre Blätter ab?
Richtige Antwort: B
Über die großen Blattflächen verdunstet viel Wasser. Ist der Boden gefroren, kann die Wurzel kein Wasser nachliefern, und der Baum würde vertrocknen. Der Laubfall schützt ihn davor.
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Frage 10
Welcher der folgenden Umweltfaktoren ist ein abiotischer Faktor?
Richtige Antwort: D
Abiotische Faktoren sind Einflüsse der unbelebten Umwelt wie Licht, Temperatur, Wasser und Boden. Rehe, Borkenkäfer und Pilze sind Lebewesen, also biotische Faktoren.
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Frage 11
In einem Jahr gibt es im Wald besonders viele Mäuse. Was ist danach am wahrscheinlichsten?
Richtige Antwort: A
Mehr Beute bedeutet mehr Nahrung für die Räuber, deshalb ziehen Waldkäuze mehr Junge groß. Mehr Räuber und knappere Nahrung lassen die Zahl der Mäuse später wieder sinken.
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Frage 12
Was ist der eigentliche Pilz, der das ganze Jahr im Waldboden lebt?
Richtige Antwort: C
Der Pilz lebt als Myzel aus Pilzfäden (Hyphen) im Boden. Was wir sammeln, ist nur der Fruchtkörper, der die Sporen zur Vermehrung bildet.
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Frage 13
Moospolster bedecken große Teile des Waldbodens. Welche Bedeutung haben sie für den Wasserhaushalt des Waldes?
Richtige Antwort: B
Moose können ein Vielfaches ihres Gewichts an Wasser festhalten. Sie geben es langsam an Boden und Luft ab und schützen so vor Austrocknung und vor schnellem Abfluss bei Starkregen.
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Frage 14
Warum bezeichnet man Wälder als Kohlenstoffspeicher?
Richtige Antwort: D
Bei der Fotosynthese nehmen Bäume Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf. Der Kohlenstoff wird in Holz, Wurzeln und im Humus gespeichert, solange das Holz nicht verrottet oder verbrannt wird.
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Frage 15
Nach heißen, trockenen Sommern befällt der Borkenkäfer besonders viele Fichten. Was ist ein wichtiger Grund dafür?
Richtige Antwort: C
Gesunde Fichten verkleben eindringende Käfer mit Harz. Bei Wassermangel bilden sie zu wenig Harz, die Käfer können sich massenhaft vermehren. Fichten wurzeln flach und leiden deshalb besonders unter Trockenheit.
Leer gelassene Fragen zählen nicht als falsch.